Schlagwort-Archiv: Ernährung

Lebensmittel: Schweinefleisch

(aid) – Lieber weniger, dafür von guter Qualität – so lauten die jüngsten Empfehlungen für den Verzehr von Fleisch. Schweinefleisch gehört zu vielen traditionellen und modernen Gerichten – von der Hausmannskost bis zur gehobenen Küche. Doch welches Fleisch ist besonders mager, welches eignet sich zum Grillen und welches für den Eintopf? Und woran erkenne ich qualitativ hochwertiges Fleisch? Die Verbraucherseite www.was-wir-essen.de des aid infodienst informiert vom „Stall bis auf den Tisch“ über Schweinefleisch. Es wird erklärt, wie Schweine heutzutage gemästet werden, welche gesetzlichen Anforderungen es beim Transport und der Schlachtung der Tiere gibt, welche Rolle Fleisch in der Ernährung spielt, aber auch wie Schnitzel, Braten und Co. am besten gelingen und wie die Lebensmittelkontrolle funktioniert.
www.aid.de

Weitere Informationen:

www.was-wir-essen.de/abisz/schweinefleisch.php

Weizen besser als sein Ruf?

(aid) – Menschen, die eine Gluten-Unverträglichkeit haben, sind nicht zu beneiden; bei ihnen kann das im Weizen enthaltene Klebereiweiß infolge einer Autoimmunkrankheit schwere Symptome auslösen. Die Schleimhäute brennen und schwellen an, die Haut rötet sich, es kommt zu Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall und einem vermehrten Auftreten von Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Kopfschmerzen.

Daneben gibt es noch Weizen-Allergiker und solche, die eine „Nicht-Zo?liakie-Glutensensitivität“ haben. Für alle anderen Menschen ist Weizen ein wichtiges Grundnahrungsmittel, das zur weltweiten Ernährungssicherung einen wichtigen Beitrag leistet – nicht nur im Hinblick auf die Quantität der erzeugten Produkte, sondern auch als Eiweiß- und Mineralstofflieferant. Warum also wird Weizen von vielen als ungesund verteufelt und dient sogar aktuellen Bestsellern als „Bösewicht“?

Wissenschaftler wehren sich gegen diese Image-Kampagnen: „Im Gegenteil: Möglicherweise könnten neue Weizensorten zukünftig dazu beitragen, den leider noch verbreiteten Mineralstoff-Mangel von Menschen vor allem in Entwicklungsländern in den Griff zu bekommen“, so Dr. Friedrich Longin, Weizen-Experte an der Landessaatzuchtanstalt der Universität Hohenheim.

In der Tat mutet die in den reicheren Industrienationen geführte Debatte in Ländern mit latenter Unterversorgung zynisch an. Wer kein Einkommen hat und kaum weiß, wie er sich versorgen soll, wäre um jeden Sack Weizen dankbar, sofern er ihn verträgt. Klagen wir also lediglich auf hohem Niveau? Schwer zu sagen beim aktuellen Aufeinanderprallen verschiedener „Weltanschauungen“ in Sachen Weizen. Eiweiße der sogenannten „Amylase Trypsin Inhibitoren“ (ATI) sollen an der Glutensensitivität schuld sein.

Die Landessaatzuchtanstalt kooperiert bei diesen Fragen mit dem Mainzer Gastroenterologen und Wissenschaftler Professor Detlef Schuppan. Die Wissenschaftler erwarten im Laufe des Jahres 2015 erste klinische Ergebnisse. „Nicht zutreffend ist aber die oft wiederholte Aussage, dass moderner Weizen mehr ATIs enthalte als alte Sorten“, betont Longin. „Es scheint eine große Varianz zwischen den Sorten und einen erheblichen Umwelteinfluss zu geben, was aber genauer untersucht werden muss.“
Friederike Heidenhof, www.aid.de

Weitere Informationen:

Der aid infodienst bietet einen Flyer an, der kostenlos heruntergeladen werden kann oder im Zehnerpack zu bestellen ist: „…frei von Gluten“

www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=0393

Frühstücksverhalten von Kindern und Jugendlichen

(aid) – „Probier’s mal mit Gemütlichkeit.“ Das könnte nach Ansicht von Christoph Klotter, Professor für Ernährungspsychologie und Gesundheitsförderung an der Hochschule Fulda, ein gutes Motto für ein gemeinsames Familienfrühstück sein. Und das wiederum ist ein wichtiger Schritt zur Festigung der Rolle des Frühstücks im Tagesplan.

Klotter hat sich intensiv mit dem Frühstücksverhalten von Kindern und Jugendlichen beschäftigt und den aktuellen Stand der Forschung für die aid-Fachzeitschrift „Ernährung im Fokus“ zusammengefasst. „Das Frühstück spielt bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland eine geringere Rolle als früher“, lautet sein Fazit.

Die Zahlen aus wissenschaftlichen Studien sind alarmierend: Zwischen zwanzig und dreißig Prozent aller Minderjährigen in Industrienationen frühstücken gar nicht oder nur sehr unregelmäßig. Davon sind Jugendliche stärker betroffen als Vorschulkinder. Mit steigendem Alter nimmt zudem die Qualität des Frühstücks ab. Ob und wie sehr die Rolle dieser Mahlzeit schwindet, hängt auch von Faktoren wie dem Geschlecht, dem sozioökonomischen Status oder dem Vorbild der Eltern ab. Diese Entwicklung hat für die betroffenen Kinder und Jugendlichen vielfältige Folgen. Denn mangelhaftes Frühstück wirkt sich negativ auf ihren Stoffwechsel, das Wachstum und das Körpergewicht, aber auch auf die Konzentration und die Leistungsfähigkeit in der Schule aus.

Mit Predigten über den gesundheitlichen Wert der ersten Mahlzeit des Tages wird man jedoch kaum erreichen, dass ein Kind oder Jugendlicher sein Frühstücksverhalten ändert, so Ernährungspsychologe Klotter. Er regt stattdessen gemeinsame, langfristig angelegte Strategien von Eltern, Kita und Schule an, in die die Kinder partizipativ mit einbezogen werden. „Im Vordergrund müssen unmittelbare Vorteile eines anderen, neuen Frühstücksverhaltens stehen“, betont der Experte.
Eva Neumann, www.aid.de

Weitere Informationen:

Der vollständige Artikel zum Thema Frühstücksverhalten von Kindern und Jugendlichen steht auf www.ernaehrungimfokus.de als kostenloser Download zur Verfügung.

Die aktuelle Ausgabe der aid-Zeitschrift „Ernährung im Fokus Heft 03-04“ mit dem Schwerpunkt Gesundheitsförderung, Bestell-Nr.5582, Preis: 4,50 Euro erhalten Sie im aid-Medieshop: http://www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=5582

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